Optimierung der internen Netzwerkarchitektur

Ausgangssituation:
Zu Beginn des Projekts bestand bei Piquant eine grundlegende Netzwerkarchitektur, die jedoch in mehreren Bereichen unzureichend ausgebaut war. Vor allem in Bezug auf Skalierbarkeit, Sicherheit und Remote-Zugriff zeigten sich Lücken, die im Zuge des Trainee-Programms eines unserer Mitarbeiter identifiziert wurden. Die Notwendigkeit, sicher auf interne Ressourcen zugreifen zu können, rückte zunehmend in den Fokus.
Zudem waren kaum Maßnahmen zur proaktiven Sicherheitsprüfung vorhanden. Auch eine firmeneigene Webseite fehlte, was die interne Kommunikation und das Wissensmanagement erschwerte.

Unsere Herangehensweise:
Zunächst wurde die bestehende Netzwerkstruktur systematisch analysiert und zielgerichtet weiterentwickelt. Ein zentraler Bestandteil war die Einführung eines testweisen VPN-Servers, mit dem eine verschlüsselte Verbindung zwischen externen Nutzern und dem internen Netzwerk realisiert wurde. Damit konnten Mitarbeiter sicher auf sensible Systeme wie Datei- und Mailserver oder interne Anwendungen zugreifen – unabhängig vom Standort.
Parallel dazu wurde das System mit Methoden des Ethical Hackings gezielt auf Schwachstellen geprüft, was unter anderem zur Identifikation einer kritischen Sicherheitslücke im Mailserver führte. Diese wurde dokumentiert, analysiert und nachhaltig behoben.
Ergänzt wurde das Projekt durch die Einrichtung einer internen WordPress-Webseite zur besseren Kommunikation und Unternehmensdarstellung. Bei den verschiedenen Komponenten kamen sowohl Open-Source-Tools als auch fundiertes Linux-Wissen und ITIL-basierte Ansätze zur Anwendung. Unterstützt wurde das Projekt durch gezieltes Selbststudium sowie praxisnahe Schulungen durch den Geschäftsführer.

  • Ethical Hacking Techniken zur systematischen Sicherheitsanalyse
  • Professionelles IT-Service-Management durch ITIL-Methodik und Linux-Administration
  • Strukturierte Dokumentation zur Reproduzierbarkeit und Wissenssicherung
  • Verwendung von Open-Source-Lösungen für maximale Flexibilität

Ergebnis:
Die überarbeitete Netzwerkarchitektur erfüllt nun wesentliche Anforderungen an Sicherheit, Skalierbarkeit und Benutzerfreundlichkeit. Die im Rahmen von Ethical Hacking identifizierten Schwachstellen wurden beseitigt, wodurch das System deutlich widerstandsfähiger gegen Angriffe ist. Die Dokumentation der Prozesse stellt sicher, dass das gewonnene Wissen langfristig nutzbar bleibt und wiederholt werden kann. Mit dem Aufbau der internen Webseite wurde ein weiterer Baustein zur nachhaltigen Organisationsentwicklung geschaffen. Insgesamt hat das Projekt nicht nur zur technischen Verbesserung beigetragen, sondern auch zur fachlichen Weiterentwicklung der beteiligten Trainees.